Zu zwei Dritteln ist das Jahr schon wieder vorüber – nun endlich steht auch der Bundeshaushalt für 2025. Nach elfstündigen Beratungen hat sich der Haushaltsausschuss des Bundestags am späten Donnerstagabend auf ein Tableau verständigt, das Ausgaben von insgesamt gut 502 Milliarden Euro vorsieht. Das sind rund 460 Millionen weniger, als von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) ursprünglich veranschlagt war. Um die Ausgaben stemmen zu können, will der Bund knapp 82 Milliarden Euro an zusätzlichen Krediten aufnehmen. Rechnet man die Sondertöpfe für die Verteidigung und für Infrastrukturinvestitionen noch dazu, muss sich Klingbeil in diesem Jahr sogar mehr als 140 Milliarden Euro bei Versicherungen, Investmentfonds, Pensionskassen und anderen Kapitalanlegern leihen.
Haushalt 2025: Zu Gast in Klingbeils „Irrgarten“
Mehr Geld für Investitionen, die Bundeswehr, Krankenhäuser und die Kultur: Der Bundeshaushalt für 2025 steht. Doch die Opposition spricht von Buchungstricks.






