Die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg hat einen ehemaligen Bundeswehrsoldaten wegen des Verdachts mehrfacher schwerer Vergewaltigung angeklagt. Er soll, so der Vorwurf, sechs Frauen teils schwer und in einem Fall mehrfach vergewaltigt und in mehreren Fällen die angeschuldigten Taten mit dem Mobiltelefon gefilmt haben. Der 30-Jährige war nach seinem Ausscheiden aus der Bundeswehr als Kämpfer im Ukraine-Krieg in Erscheinung getreten und medial als „Held im Donbass“ beschrieben worden. Die Bild hatte zwei Podcasts mit dem ehemaligen Bundeswehrsoldaten produziert, diese aber nach Bekanntwerden der Tatvorwürfe gelöscht.
Den Ermittlungen zufolge sollen sich die Taten in den Landkreisen Hof und Prignitz, im Ahrtal und im Schweizer Kanton Bern ereignet haben. Sie sollen, so die Zentralstelle Cybercrime Bayern, zum Teil „mit erheblichen Gewalteinwirkungen“ auf die Opfer verbunden gewesen sein. Die Generalstaatsanwaltschaft legt dem Angeschuldigten unter anderem fünf Fälle der schweren Vergewaltigung und vier Fälle der Vergewaltigung zur Last.
SZ Bayern auf Whatsapp
Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnieren
Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.






