Die ehemalige deutsche Grenzstation ist inzwischen apricotfarben gestrichen, ein kleines Schild weist sie als österreichische Bundesimmobilie aus. Für die vielen Pendler, die an diesem späten Sommernachmittag in ihren Autos auf dem Heimweg aus Salzburg sind, spielt das Gebäude schon seit sehr langer Zeit keine Rolle mehr. Und doch müssen sie davor nun wieder abbremsen. Denn ein paar Meter weiter, direkt auf der Brücke über die Saalach, ist die linke Spur gesperrt, genau wie in der Gegenrichtung. Mittendrin stehen etwas versetzt zwei weiße Container.