PfadnavigationHomePanoramaNach Unfall in Berlin-Wedding20-jähriger Autofahrer fährt in Kindergruppe – Marihuana-Fund nach UnfallVeröffentlicht am 05.09.2025Lesedauer: 2 MinutenIn Berlin-Wedding ist ein Auto in eine Menschengruppe gefahren. Unter den Opfern sollen einem Bericht der „Bild“ zufolge auch viele Kinder sein. Eine Betreuerin wurde schwer verletzt.Ein 20-Jähriger fuhr in Berlin bei Rot über eine Ampel und erfasste eine Kindergruppe. Drei Kinder und eine Betreuerin wurden dabei verletzt. Nun wird publik: Die Polizei hat in seinem Auto rund 90 Gramm Marihuana gefunden.Bei dem Unfallfahrer aus Berlin-Wedding ist nach Angaben der Polizei eine nicht unerhebliche Menge Marihuana gefunden worden. Ein Polizeisprecher sprach von einer Grammzahl „im oberen zweistelligen Bereich“. Nach dpa-Informationen handelt es sich um rund 90 Gramm Marihuana mit Verpackung, was deutlich über der privat üblichen Menge liegen würde. Der 20-Jährige war nach dem Unfall in Berlin-Wedding am Donnerstag vorläufig festgenommen worden. Unklar ist bislang, ob er Alkohol oder Drogen konsumiert hat. Da jedoch der Verdacht besteht, wurde laut Polizei eine Blutprobe genommen. Das Laborergebnis werde erst in der nächsten Woche erwartet, hieß es. Der Führerschein des jungen Mannes wurde beschlagnahmt, wie ein Polizeisprecher sagte.Nach bisherigen Erkenntnissen soll er am Donnerstag gegen 12.50 Uhr bei Rotlicht über eine Ampel an der Ecke Dohnagestell/Seestraße abgebogen sein. Eine Gruppe von Mädchen und Jungen einer Ferienfreizeit überquerte zu diesem Zeitpunkt die Straße. Drei Kinder im Alter von acht und elf Jahren wurden erfasst und leicht verletzt. Ihre 63 Jahre alte Betreuerin erlitt schwere Verletzungen und kam ins Krankenhaus.Nach einem Bericht der „Bild“ ereignete sich der Unfall gegen 13.10 Uhr. Demnach handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen BMW. Der Fahrer blieb dem Bericht zufolge unverletzt. Die Zeitung veröffentlichte ein Foto, auf dem ein junger Mann vor dem mutmaßlichen Unfallauto steht und von der Polizei befragt wird. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit 44 Kräften am Unfallort. Ein Polizeisprecher betonte, dass es keine Hinweise auf eine Amok- oder Terrortat gebe.ll/gub/ceb/ad mit dpa