PfadnavigationHomePanorama„Porträt einer Dame“Berühmte Nazi-Raubkunst nach 80 Jahren in Argentinien aufgespürtVeröffentlicht am 04.09.2025Giuseppe Ghislandis Gemälde „Porträt einer Dame“ tauchte in Mar Del Plata wieder aufEinem jüdischen Galeristen in den Niederlanden wurde während des Zweiten Weltkrieges von den Nazis das Gemälde „Porträt einer Dame“ gestohlen. Nach 80 Jahren kehrt es nun zurück – aus Argentinien.Rund 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat ein Ehepaar in Argentinien ein mutmaßlich während der Nazi-Herrschaft in den Niederlanden gestohlenes Gemälde zurückgegeben. Nach tagelanger Fahndung und mehreren Hausdurchsuchungen übergab der Anwalt der Familie das Werk „Porträt einer Dame“ des italienischen Künstlers Giuseppe Ghislandi den Behörden in Mar del Plata in der Provinz Buenos Aires, wie die örtliche Staatsanwaltschaft mitteilte. Das Bild aus dem 18. Jahrhundert war während der deutschen Besatzung der Niederlande von den Nationalsozialisten aus der Sammlung des jüdischen Galeristen Jacques Goudstikker geraubt worden. Friedrich Kadgien, rechte Hand von Reichswirtschaftsminister Hermann Göring und einer der wichtigsten Finanzexperten der Nationalsozialisten, brachte das Gemälde demnach nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bei seiner Flucht aus Europa mit nach Argentinien.Seine Tochter und ihr Ehemann übergaben das Bild nun den Behörden. Das Paar steht vorerst unter Hausarrest. Die Ermittler waren auf die Spur des Gemäldes gekommen, weil die Verdächtigen eine Immobilienanzeige geschaltet hatten, in der das Bild zu sehen war.dpa/fro
„Porträt einer Dame“: Nazi-Raubkunst nach 80 Jahren in Argentinien aufgespürt - WELT
Einem jüdischen Galeristen in den Niederlanden wurde während des Zweiten Weltkrieges von den Nazis das Gemälde „Porträt einer Dame“ gestohlen. Nach 80 Jahren kehrt es nun zurück – aus Argentinien.












