Alexander G. gibt bereitwillig Auskunft über sein Leben. Wegen Mordes ist er angeklagt, zum Tatvorwurf will er sich selbst zunächst nicht äußern. Seinen Berufsweg aber schildert er ausführlich. Eine Ausbildung zum Förster hat er abgebrochen, danach arbeitete er in einer Fleischerei, aber „Tiere töten, das war nicht meine Welt“. Er wurde Reha-Techniker und engagierte sich seit 2021 ehrenamtlich beim Technischen Hilfswerk (THW) in Coburg. Anderen Menschen helfen, „das ist mir sehr wichtig“, sagt er. Mehrere Hundert Stunden pro Jahr war er im Einsatz, das THW war „fast Familie“ für ihn, „menschlich habe ich da viel investiert“.