PfadnavigationHomeRegionalesNordrhein-WestfalenWerke von Matratzen-Hersteller Schlaraffia machen dichtVeröffentlicht am 02.09.2025Lesedauer: 2 MinutenDie Marke bleibt erhalten, die Produktion nicht: Schlaraffia.Quelle: Wolf von Dewitz/dpaDer Markenname suggeriert in puncto Schlafen geradezu paradiesische Zustände, die wirtschaftliche Realität für Schlaraffia war hingegen düster. Nun geht für die Belegschaft komplett das Licht aus.Der insolvente Matratzen- und Kissen-Hersteller Schlaraffia wird abgewickelt. Die Marke Schlaraffia bleibt aber bestehen. Die zuständige vorläufige Insolvenzverwalterin Frauke Heier und das Traditionsunternehmen aus Bochum, das inzwischen Aquinos Bedding Germany GmbH heißt und auch Boxspringbetten sowie Lattenroste verkauft hat, teilten mit, dass kein Käufer für die Produktionsstandorte gefunden worden sei. Der Maschinenpark sei veraltet und die Logistik technisch überholt. Das Bochumer Matratzen-Werk und die Lattenrost-Produktion im sächsischen Jöhstadt werden daher dichtgemacht.Die Markenrechte und Patente seien hingegen verkauft worden, und zwar an die EuroComfort Group aus Bocholt im Münsterland. Der neue Eigentümer wolle «die Marke Schlaraffia kurzfristig neu aufbauen und zügig wieder auf dem Markt zu platzieren», heißt es in der Mitteilung. Für den Neustart der Marke Schlaraffia seien «insgesamt sehr gute Voraussetzungen geschaffen» worden.171 Mitarbeitende verlieren JobsWie aus der Mitteilung hervorgeht, verlieren die 171 Mitarbeitenden von Schlaraffia ihre Jobs. Da ein Kaufpreis erzielt wurde, werden sie den Angaben zufolge aber zumindest bis zum Ende ihrer Kündigungsfristen bezahlt. Bei den meisten Beschäftigten werde dies bis Ende Dezember der Fall sein, sagte Insolvenzrechtlerin Heier.
Werke von Matratzen-Hersteller Schlaraffia machen dicht - WELT
Der Markenname suggeriert in puncto Schlafen geradezu paradiesische Zustände, die wirtschaftliche Realität für Schlaraffia war hingegen düster. Nun geht für die Belegschaft komplett das Licht aus.






