Das Angebot der Drogeriekette dm wollte sich Ralph von Kiedrowski keinesfalls entgehen lassen, schließlich interessiert er sich beruflich für das Thema. Also machte er ein Selfie, reichte das Foto ein – und bekam eine KI-gestützte „Hautanalyse“. Die Diagnose nach wenigen Sekunden lautete „Xerosis cutis – trockene Haut“ und war begleitet von Kaufempfehlungen für vier dm-Produkte. „Meine ,Hautdiagnose‘ ist falsch“, empört sich von Kiedrowski, Hautarzt im rheinland-pfälzischen Selters und Präsident des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen (BVDD). „Für gut 30 Euro hätte ich Pflegecreme, Reinigung und Lichtschutz gleich über die Warenkorb-Funktion online bestellen können“, sagt Kiedrowski.
Hautcheck bei dm: Kritik an KI-gestützten Analysen im Drogeriemarkt
Die Drogeriemarktkette dm bietet KI-gestützte Hautanalysen und Online-Diagnosen. Dermatologen sehen mögliche Gefahren für Patienten.






