PfadnavigationHomeRegionalesHamburgErmittlungenToter in Hamburger Shisha-Bar – Täter weiter auf der FluchtVeröffentlicht am 01.09.2025Lesedauer: 2 MinutenEin Ermittler durchsucht ein abgestelltes Fahrzeug vor der Bar, in der der Mann erschossen worden warQuelle: Bodo Marks/dpaNachdem eine Leiche in einer Shisha-Bar in Hamburg gefunden wurde, dauern die Ermittlungen an. Die Gewerkschaft der Polizei fordert derweil Maßnahmen.Im Fall des erschossenen Mannes in einer Shisha-Bar in Hamburg-Hohenfelde ist der mutmaßliche Täter weiterhin auf der Flucht. Die Ermittlungen dauern an, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Lesen Sie auchNach bisherigen Erkenntnissen alarmierten Personen aus der Shisha-Bar am Sonntagmorgen um kurz nach 4.30 Uhr den Notruf, nachdem sie den 33-Jährigen leblos in dem Lokal gefunden hatten. Rettungskräfte der Feuerwehr versuchten, den Mann zu reanimieren, doch er erlag wenig später seinen schweren Verletzungen. Zunächst war die Identität des Getöteten unklar, mittlerweile wurde er identifiziert.Am Morgen war das Gebiet wegen des großen Polizeieinsatzes weiträumig abgesperrt: Sowohl die sechsspurige Lübecker Straße als auch umliegende Straßen waren gesperrt. Die Mordkommission und Spurensicherung rückten aus – auch Spürhunde waren vor Ort. Ermittler liefen die Gegend ab und befragten Anwohner. Derzeit suchen die Beamten nach Zeugen: Wer etwas Auffälliges gesehen habe, werde gebeten, sich bei der Polizei zu melden.Polizeigewerkschaft fordert härteres VorgehenBereits im Dezember waren in der Bar zwei Männer von maskierten Angreifern attackiert worden. Vor rund drei Jahren wurde ein Mann mit mehreren Schüssen getötet. Die Tat war als „Shisha-Mord“ überregional bekannt geworden. Grund sollen nach Angaben des Gerichts Streitigkeiten im Drogen-Milieu gewesen sein.Lesen Sie auchWegen der Häufung der Taten in der Shisha-Bar fordert der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Horst Niens, ein härteres Vorgehen gegen die entsprechende Szene. Er frage sich, weshalb die Bar bislang nicht durch die Behörden geschlossen wurde, sagte er dem „Hamburger Abendblatt“.„Wenn es das staatliche Ziel ist, diese Kriminalität zu bekämpfen, müssen alle Orte und Symbole restriktiv eingeschränkt werden, um den Wortführern und damit auch Vorbildern der Szene zu verdeutlichen, dass ihre Handlungsweisen nicht akzeptiert werden“, sagte Niens.dfe, dpa
Ermittlungen: Toter in Hamburger Shisha-Bar – Täter weiter auf der Flucht - WELT
Nachdem eine Leiche in einer Shisha-Bar in Hamburg gefunden wurde, dauern die Ermittlungen an. Die Gewerkschaft der Polizei fordert derweil Maßnahmen.






