Warum Oper? Für die vielen Tausend Besucher der Festspiele in Bayreuth, Salzburg, München und Aix-en-Provence, allen voran die längst heillos Verfallenen, ist das überhaupt keine Frage. Ebenso wenig für die Kulturpolitiker, die der teuren und personalintensiven Kunstform die Treue halten, für die Mächtigen und Berühmten, die mit diesem prestigeträchtigen und gesellschaftsrelevanten Produkt der Hochkultur immer noch verbunden sein wollen.