PfadnavigationHomePolitikDeutschlandIn eigener SacheIsraels Präsident ehrt Mathias Döpfner für Solidarität mit EhrenmedailleVeröffentlicht am 31.08.2025Lesedauer: 2 MinutenMathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel SpringerQuelle: Martin U. K. Lengemann/WELTDie Präsidentenmedaille Israels geht an Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner. Präsident Herzog würdigt den Verleger als eine der „mutigsten Stimmen in Europa“. Er zeige Solidarität mit dem jüdischen Volk – auch in schwierigen Zeiten.Mathias Döpfner, Vorstandschef des Medienhauses Axel Springer (zudem auch WELT gehört), wird in Israel mit der Ehrenmedaille des Präsidenten ausgezeichnet. Der 62-Jährige sei „eine der prominentesten und mutigsten Stimmen in Europa und weltweit im langjährigen Kampf gegen Antisemitismus sowie in seiner entschlossenen Unterstützung des Staates Israel“, hieß es in einer Mitteilung des Präsidenten Izchak Herzog zur Begründung. „Döpfner handelt aus tiefer Verpflichtung gegenüber den Werten von Freiheit und Demokratie sowie in Solidarität mit dem jüdischen Volk“, teilte Herzog weiter mit. Unter seiner Führung habe der Springer-Verlag „klare Grundsätze der Verbundenheit mit Israel übernommen – im Einklang mit der Vision seines legendären Gründers Axel Springer“. Döpfner habe sich jahrelang für die Stärkung der deutsch-israelischen Beziehungen eingesetzt. Seit dem beispiellosen Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 und während des darauffolgenden Krieges habe er „beispiellose öffentliche Schritte unternommen, um Solidarität mit Israel zu zeigen“. So sei er „zu einem internationalen Symbol für Verpflichtung, Mut und Loyalität seinen Werten gegenüber geworden – selbst in Israels schwersten Stunden“.Lesen Sie auchDie Verleihung ist später in diesem Jahr geplant, ein konkretes Datum steht bislang nicht fest. Die Ehrenmedaille ist die höchste zivile Auszeichnung, die der Präsident in Israel verleiht. Als erste Deutsche wurde damit 2014 die damalige Kanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet.Zu den weiteren Empfängern der Auszeichnung in diesem Jahr zählen die US-israelische Milliardärin und Philanthropin Miriam Adelson, die Historikerin Dina Porat und der israelische Hightech-Pionier Yossi Vardi. dpa/jm