Isaac Bonga ging nach seinem verfehlten Dreier zur Schlusssirene mit hängendem Kopf in die Knie. Sie hatten extra eine Auszeit genommen, um diesen Spielzug abzusprechen, und nun wirkte der Flügelspieler enttäuscht, als hätte die Basketball-Nationalmannschaft gerade das Spiel aus der Hand gegeben. Dabei ging sie jetzt einfach nur mit einem 59:42 in die Kabine statt mit 62 Punkten.
Diese kurze Szene der Enttäuschung am Freitagmittag barg in Wahrheit mehrere gute Nachrichten. Zum einen war es Bonga möglich, überhaupt in die Knie zu gehen, seine Verletzung aus dem Auftaktspiel gegen Montenegro entpuppte sich als harmlos – wenngleich diesmal Johannes Voigtmann wegen leichter Knieprobleme fehlte. Zweitens zeigte die Szene, wie viel Lust die Mannschaft schon entwickelt hat, auch die vermeintlich leichte Anfangsphase bei dieser EM streberhaft anzugehen. Das zweite Vorrundenspiel zur deutschen Mittagessenszeit gegen Schweden endete 105:83, die Mannschaft hätte diese Aufgabe wohl auch vor dem Frühstück zur Zufriedenheit bewerkstelligt.
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