Zum Einstieg mal beinahe echte Dramatik: Irgendwann Ende 2021 brachen bei Apache 207 die Umsätze ein. Oder zumindest mal die öffentlich einsehbaren Erfolgsindizes. Ungewohntes Gefühl bestimmt. Viel Druck vermutlich auch. In den Jahren davor war der Rapper ja mit einer Wahrscheinlichkeit auf Gold- und Platinergebnisse gebucht, die an ein Naturgesetz grenzte. Sein Album „2sad2disco“ nun tauchte in den relevanten Charts plötzlich nicht mal mehr auf. Nirgends. Nichts. In einem Genre, in dem der kommerzielle Erfolg mehr als in anderen mit künstlerischer Qualität gleichgesetzt wird, ist das ein recht umfassender Niederschlag. Egal, wie man es dreht.

Apache, bürgerlich Volkan Yaman, drehte es so, dass er eine Doku über sich drehen ließ. Mit Amazon Prime als Partner, vermutlich viel Einfluss auf den Inhalt und entsprechend umfassendem Brimborium, das man auch deshalb veranstalten konnte, weil es vorher quasi keine Interviews von ihm gab. Angemessen störrischer Titel der Doku: „Apache bleibt gleich“. Klug, wie sich zeigen sollte.

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