München hat 2024 die Grenze von 1,5 Millionen Einwohnern durchbrochen. Aber nicht nur die bayerische Landeshauptstadt wächst. Auch das Umland legt zu. Und das seit Jahrzehnten. Wie sehr sich die Region verändert hat und wie sich Dörfer zu urbanen Räumen wandeln, zeigt sich besonders deutlich in Unterschleißheim und dem Ortsteil Lohhof. Wo noch in den Sechzigerjahren Felder, Bauernhöfe und geduckte Siedlungshäuser dominierten, beherrschen heute Gewerbegebiete, Bürokomplexe und Hochhäuser das Bild. Vor 25 Jahren wurde Unterschleißheim zur Stadt. Abgeschlossen ist der Prozess der Urbanisierung bis heute nicht.
Unterschleißheim blickt ein Vierteljahrhundert nach der Stadterhebung zurück auf seine Entwicklung. Und ganz egal, ob die Bürger zum „White Dinner“ auf dem Rathausplatz zusammenkommen, oder sich beim Hip-Hop-Festival im Jugendkulturhaus treffen – es geht immer auch um die grundlegenden Fragen. Was macht Unterschleißheim aus? Was macht es zur Stadt? Die Voraussetzungen dazu bringt die Kommune locker mit. Alleine die Größe: Mit 30 000 Einwohnern ist es die einwohnerstärkste Kommune im Landkreis München. Unterschleißheim hat starke Gewerbe-Strukturen, das ganze Repertoire an Schulen und bietet seinen Bürgern ein reiches Kulturprogramm.






