Dresden (dpa) - Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) mahnt beim Thema Social Media einen wirksamen Schutz von Kindern an. Die Länder müssten bei der Frage der Nutzung von Handys in Schulen Lösungen finden, deren Erfolg man auch messen kann, sagte Prien nach einem Treffen mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) in Dresden. Sie gehe davon aus, dass es mit Blick auf ein Handyverbot unterschiedliche Herangehensweisen in den Ländern gibt - von einer strengen gesetzlichen Regelung bis zum Erlass, den Schulen das selbst zu überlassen.
Prien zufolge sollte man sich in ein paar Jahren noch einmal über das Thema unterhalten, um zu schauen, welche Regelungen besser gewirkt haben. „Hauptsache ist, wir schützen unsere Kinder“. Man müsse sich lösen von dem Gedanken, überall die gleichen Lösungen zu finden. „Alle Länder haben sich inzwischen auf den Weg gemacht. Das ist ja das Schöne daran, dass man so eine Debatte anstoßen kann.“ Die Menschen erwarten, dass hier Entscheidungen getroffen werden.
Prien nimmt in Dresden an einem „Handygipfel“ teil, zu dem der sächsische Kultusminister Conrad Clemens (CDU) Verbände und Experten eingeladen hat.
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