PfadnavigationHomeRegionalesHamburgNach Großbrand auf VeddelJetzt rücken Roboter an – Löscharbeiten im Hafen dauern weiter anVeröffentlicht am 28.08.2025Lesedauer: 2 MinutenContainer werden mithilfe von Wasserwerfern gelöscht, auch Roboter kommen zum EinsatzQuelle: Georg Wendt/dpaNach dem Großbrand im Hamburger Hafen ist die Feuerwehr weiter im Dauereinsatz. Glutnester in Containern bereiten den Einsatzkräften weiter Schwierigkeiten. Spezielle Roboter aus Niedersachsen sollen nun helfen, die Brände aus sicherer Entfernung zu löschen.Auch drei Tage nach dem Ausbruch des Großfeuers im Hamburger Hafen ist die Feuerwehr weiterhin für Löscharbeiten im Einsatz - und wird nun erstmals von Spezialrobotern unterstützt. Die Maschinen sollen die Einsatzkräfte entlasten und Gefahren verringern, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. In der dritten Nacht nach Ausbruch der Flammen auf der Veddel sei kurz vor Mitternacht eine Kolonne aus Vechta (Niedersachsen) mit drei Feuerwehrrobotern und weiterer Spezialtechnik eingetroffen. Zwei Container, in denen noch Druckgasbehälter vermutet wurden, konnten demnach mit ihrer Hilfe geöffnet werden. Um zusätzliche Risiken zu vermeiden, zogen die Roboter verkeilte Container auseinander. Hintergrund ist die Gefahr, dass sich unter den Containern weiterhin hochexplosive Druckgasbehälter befinden.Lesen Sie auchDerzeit hat die Feuerwehr eine Brandwache eingerichtet, die den Einsatzort dauerhaft überwacht. Nach Feuerwehrangaben ist ab den Morgenstunden vorgesehen, mit schwerem Gerät weitere Container freizulegen und gezielt abzulöschen. Bereits am Mittwochmorgen war es bei den Nachlöscharbeiten erneut zu Explosionen gekommen. Zwei Container hatten Feuer gefangen und mussten aus sicherer Entfernung mit Wasserwerfern gelöscht werden. Um eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern, setzten die Einsatzkräfte Wasserschleier ein.Das Großfeuer war am Montagnachmittag im Stadtteil Veddel ausgebrochen. Sechs Menschen wurden verletzt, eine Frau befand sich zwischenzeitlich in Lebensgefahr. Sie ist nach Polizeiangaben inzwischen aber außer Gefahr. Die Ursache des Feuers ist weiterhin unklar.dpa