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s kommt selten vor, dass Ursula von der Leyen so die Öffentlichkeit sucht, wie sie es Anfang der Woche getan hat. In mehreren europäischen Zeitungen erschien ein Gastbeitrag von ihr, in dem die Präsidentin der Europäischen Kommission den vor einem Monat verabredeten Handelsdeal mit den USA verteidigte. Wochenlang hatte sie geschwiegen und sah nun nach der gemeinsamen Erklärung der beiden Seiten offenbar die Zeit gekommen, sich zu rechtfertigen. Das Abkommen sei „stark, wenn auch nicht perfekt“, schrieb sie, und betonte, wie viel besser die Europäer im Vergleich zu anderen weggekommen seien. Noch stimmt das.








