Es waren ungemein erfolgreiche Sommermonate für den deutschen Handball. Das männliche U19-Team holte im August WM-Gold, die weibliche U19 gewann im Juli die Europameisterschaft. Beim Europäischen Olympischen Sommer-Jugendfestival sicherte die weibliche U17-Auswahl ebenfalls Gold, die männliche U17 Silber. Und dann traten auch noch zwei Teams bei den World Games im Beachhandball an, das Ergebnis: Gold für die Männer, Silber für die Frauen.
Während all das passierte, hatten die besten Profis aus der Handball-Bundesliga (HBL) eine Sommerpause, die diesen Namen tatsächlich verdiente. Drei bis vier Wochen Zeit zum Abschalten bekamen die meisten Spieler zugestanden, ehe die Vorbereitung in den Klubs wieder begann. Es war der dringend benötigte Break für die zahlreichen Nationalspieler nach dem extrem fordernden Olympia-Zyklus mit drei großen Turnieren (EM, Olympia, WM) binnen 13 Monaten. Endlich mal den Kopf freibekommen, endlich die Wehwehchen auskurieren.
Interview mit Carsten Bissel
„Ich bin nicht der Uli Hoeneß des HC Erlangen“
Erst im letzten Spiel hat der einzige bayerische Handball-Bundesligist HC Erlangen den Klassenverbleib geschafft. Aufsichtsratschef Carsten Bissel erklärt, warum der Klub nun zu seinen Wurzeln zurückkehrt und er nie wieder eine Stadtführung in Wetzlar machen will.








