Erst 2023 hatte sie die Rolle angetreten, jetzt ist schon wieder Schluss: Corinna Harfouch verlässt nach nur sechs Folgen den Berliner „Tatort“. Wie der RBB bekannt gab, wird sie im Frühjahr 2026 zum letzten Mal die Rolle der Susanne Bonard an der Seite von Mark Waschke als Robert Karow spielen. Angetreten war sie als Nachfolgerin von Meret Becker, die zuvor zusammen mit Waschke in der Hauptstadt ermittelt hatte.

Zum Abschluss folgen nun noch zwei finale Episoden mit dem Ermittler-Team Harfouch/Waschke, beziehungsweise Bonard/ Karow. Im Herbst 2025 läuft die Episode „Erika Mustermann“ und dann im Frühjahr 2026 der Fall „Gefahrengebiet“. In der soll auch ihre Figur Susanne Bonard in den Ruhestand gehen. Bonard ist eigentlich eine zeitgemäße Figur, eine Frau, die sich mit gewisser Grandezza wandeln kann, die an der Polizeiakademie lehrte, dann zurück in den Dienst geht – und dank Mann, Kind und Hund ein extrem stabiles Privatleben führt. Man traut ihr zu, dass sie den Job nicht braucht. Allerdings brauchen „Tatort“-Fans vielleicht schon eine gewisse Kontinuität.

Waschke bekommt 2027 seine bereits dritte Kollegin im Berliner Tatort

Mark Waschke, der seit 2015 den ziemlich komplex angelegten Ermittler Robert Karow spielt, überdauert damit jedenfalls schon seine zweite Partnerin. Er selber bleibt als interessante Konstante dem „Tatort“ treu. „Mark Waschke bleibt auf jeden Fall als Berliner Kommissar erhalten“, bestätigt Verena Veihl vom RBB. Wer dazukommt, ist noch offen. „Eine neue Partnerin steht bisher jedoch noch nicht fest, da gehen wir jetzt auf die Suche. Anfang 2027 wird Waschke erneut eine Folge allein ermitteln, danach wieder zu zweit mit neuer Kollegin“, so Veihl.