Wenn man Alex Mumbru fragt, wie es bei ihm mit Deutschlernen aussieht, bekommt man eine ebenso nachvollziehbare wie pragmatische Antwort: „Das werden mir meine Jungs jetzt schon beibringen“, sagt er auf Spanisch. Wobei er mit den deutschen Nationalspielern bis auf Weiteres auf Englisch kommuniziert, und überhaupt sei doch „die Sprache des Basketballs universell“. Der Bundestrainer ist keiner, der die Dinge unnötig verkompliziert. Ein Dienstag im August: Man erreicht ihn telefonisch beim Mittagessen, das es bei ihm nicht wie in deutschen Kantinen um 11.45 Uhr gibt, sondern weit nach 14 Uhr. Zu hören gibt es zwischen klirrendem Geschirr etwas dahingenuschelte, aber inhaltlich prägnante Antworten.