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Migration: Forscher rechnet mit mehr Einbürgerungsanträgen Eine Studie zum Flüchtlingssommer 2015 zeigt: Viele der nach Deutschland Geflohenen wollen langfristig bleiben und Deutsche werden. Heraus sticht dabei vor allem ein Herkunftsland.

Dietmar Neuerer 27.08.2025 - 05:06 Uhr Artikel anhörenAnkunft eines Flüchtlings: Münchener Hauptbahnhof im September 2015. Foto: dpaGrundlage der Untersuchung sind Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Der Studienautor Jörg Hartmann hat die Zahlen der Geflüchteten ausgewertet, die zwischen 2013 und 2019 nach Deutschland kamen. Im Fokus standen dabei Menschen aus den Hauptherkunftsländern Syrien, Afghanistan, Irak, Eritrea, Somalia und Iran.Für die von 2013 bis 2019 Zugewanderten stellt das DIW fest, dass immer mehr Deutsche werden wollen. Der Anteil bereits Eingebürgerter stieg demnach von 2,1 Prozent im Jahr 2021 auf 7,5 Prozent im Jahr 2023.Jackson Hole Lagarde: Wirtschaft im Euro-Raum profitiert von Zuwanderern Parallel dazu hat sich laut der Analyse der Anteil derjenigen, die einen Einbürgerungsantrag gestellt haben, mehr als verdreifacht – von 7,3 Prozent im Jahr 2021 auf 25,7 Prozent im Jahr 2023. Und mehr als 98 Prozent der Befragten streben eine Einbürgerung an. „Diese Zahlen verdeutlichen, dass nahezu alle Geflüchteten eine dauerhafte Perspektive in Deutschland anstreben“, resümiert Hartmann. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt