Hannover/Berlin (dpa/tmn) - Auch die besten Kassetten machen irgendwann einmal schlapp. Bevor das Magnetband zerbröselt, sollte man zumindest einzigartige Aufnahmen oder Mixe, die einem lieb und teuer sind, sichern.

Der Königsweg zur Konservierung der oft auch Tapes genannten Audiokassetten lautet Digitalisierung: also aus den Kassetteninhalten Audiodateien machen.

Qualität über USB-Anschlüsse besser als über Klinke

Dafür wird ein Kassettenspieler oder Kassettenrekorder mit USB-Anschluss, ein Computer und ein entsprechendes Aufnahmeprogramm benötigt, erklärt Rudolf Opitz vom „c't“-Fachmagazin. Als Programm eignet sich beispielsweise die kostenlose Open-Source-Software Audacity.

„Notfalls funktioniert die Digitalisierung auch über den Mikrofoneingang des Laptops, auch wenn da die Qualität oft nicht so gut ist“, sagt Opitz. Dann reicht ein Klinkenkabel, um Abspielgerät und Rechner zu verbinden. Und es vielleicht leichter, ein geeignetes gebrauchtes Kassettengerät zu finden, weil Klinkenbuchsen - anders als USB-Anschlüsse - schon lange Zeit Standard bei Audiogeräten sind.