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ie SPD hat einen neuen Vorschlag für Karlsruhe, eine Kandidatin, deren Namen vorerst nicht genannt werden soll. Weil solche Ankündigungen zuverlässig die Neugierde anheizen, kursiert inzwischen Katarina Barley als mögliche Richterin, die Vizepräsidentin des Europaparlaments – noch weiß man nichts Genaues. So ist es immer gewesen, wenn Personal fürs Bundesverfassungsgericht gesucht wurde. Namen leuchten auf, manche verblassen wieder, irgendwann haben sich die Richtermacher geeinigt. Insofern wäre die gute Nachricht an den neuen Spekulationen, dass die Richterwahl wieder zu ihrer halb diskreten, halb öffentlichen Normalität zurückgekehrt ist.