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enn ein börsennotiertes Unternehmen ein anderes übernimmt, ist das erst mal kein Skandal. So etwas gehört zum Alltag der Märkte. Aufgabe der Eigentümer und des Managements ist es dann, nüchtern zu prüfen, ob das Vorhaben Sinn ergibt oder ob es am Ende Werte zerstört. So ließe sich auch auf die Lage bei der Commerzbank und Unicredit blicken. Es spricht zunächst nichts dagegen, dass die Italiener die zweitgrößte Privatbank in Deutschland übernehmen wollen. Am Montag hat Unicredit, die vor einem Jahr bei der Commerzbank eingestiegen ist, ihren Anteil nun sogar auf 26 Prozent erhöht. Damit kann sie nun wichtige Entscheidungen auf der Hauptversammlung forcieren oder blockieren.









