Man musste sich ernsthaft Sorgen machen, als Alexandra Eala zu ihrem Handtuch in die Ecke ging. Es war ein Hinken, Schlurfen, Wanken – wie ein Boxer, der in der elften Runde ordentlich vermöbelt worden ist und weiß: eine Runde noch, dann ist es vorbei. Das Problem der philippinischen Tennisspielerin nach knapp zweieinhalb Stunden in der Hitze von New York: Alexandra Eala wusste nicht, ob ihre Partie gegen die an 14 gesetzte Geheimfavoritin Clara Tauson aus Dänemark nach dem nächsten Ballwechsel vorbei sein würde. Sie konnte es nur hoffen, so wie sie bereits eine Viertelstunde zuvor gehofft hatte, dass ihr Matchball beim Stand von 6:5 im dritten Satz der letzte Punkt sein würde – dasselbe hoffte sie dann auch dreimal im folgenden Tiebreak.
Alexandra Eala bei den US Open: Die Spielerin, die an Nadal erinnert
Ausgebildet wurde die philippinische Tennisspielerin an der Akademie von Rafael Nadal, der ihr offenbar sehr geholfen hat.













