Überlegungen, wie der Münchner Flughafen besser an das Netz der Deutschen Bahn angebunden werden könnte, gibt es seit seiner Eröffnung im Erdinger Moos im Jahr 1992 so einige. Zu den spektakulärsten und auch am spektakulärsten gescheiterten gehören freilich die Pläne für den Bau einer Magnetschwebebahn zwischen dem Airport und dem Münchner Hauptbahnhof. Der damalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) gehörte zu den vehementesten Verfechtern des Transrapids und brachte seine Überzeugung pro Magnetschwebebahn in seiner Rede beim Neujahrsempfang der Münchner CSU 2002 auf den Punkt: „Sie steigen in den Hauptbahnhof ein....“
Von der einst als deutsche Zukunftstechnologie gepriesenen Magnetschwebetechnik ist hierzulande nicht viel übrig geblieben. Wohl aber von Überlegungen, Hochgeschwindigkeitszüge am Flughafen Franz Josef Strauß halten zu lassen. Denn bis heute wird es als für eine Millionenstadt unwürdig erachtet, dass der Flughafen lediglich mit zwei S-Bahnlinien an die Münchner Innenstadt angebunden ist, mit denen Reisende mehr als 40 Minuten bis ins Erdinger Moos unterwegs sind. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Airport seit 2018, zumindest von Ostbayern aus, mit dem damals eingeführten überregionalen Flughafenexpress (Üfex) besser erreichbar ist.






