PfadnavigationHomeRegionalesNiedersachsen & BremenWas hinter dem «Masterplan Wasser» stecktVeröffentlicht am 25.08.2025Lesedauer: 3 MinutenFlüsse wie die Leine leiden in Niedersachsen zunehmend unter niedrigen Wasserständen.Quelle: Julian Stratenschulte/dpaMehr Hitze, weniger Grundwasser, dazu häufiger Starkregen: Niedersachsen steht vor Herausforderungen beim Umgang mit Wasser. Ein Masterplan soll helfen.Trockener Rasen im Sommer, überflutete Straßen im Winter: Der Klimawandel bringt Niedersachsens Wasserhaushalt durcheinander. Mal fehlt das Wasser, mal kommt es im Überfluss. Umweltminister Christian Meyer (Grüne) hat deshalb den Entwurf eines «Masterplans Wasser» vorgestellt. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:Warum macht Niedersachsen jetzt so einen Plan?Nach Angaben des Umweltministeriums ist es in Niedersachsen seit 1881 um 2,4 Grad wärmer geworden. Pro Grad Erwärmung steige die Verdunstung um 7 bis 8 Prozent, zugleich nehme der Wasserverbrauch bis zu einem Drittel zu. Extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwasser, Hitze und Dürre nähmen zu.Was genau ist der Masterplan – und was ist er nicht?Es handelt sich nicht um ein Gesetz, sondern um ein Strategie- und Maßnahmenpapier. Der Entwurf bündelt 85 Maßnahmen, 62 davon werden nach Ministeriumsangaben bereits umgesetzt. Er soll Land, Kommunen und Verbände dabei unterstützen, regionale Konzepte umzusetzen – von Mengenmanagement und Renaturierung über Wasserspeicherung bis Starkregenvorsorge. Meyer bezeichnete den Plan als «Living Document», ein fortschreibbares Arbeitsdokument.Welche Schwerpunkte setzt der Plan?Der Entwurf fasst die Arbeit in drei Handlungsfeldern zusammen:Nachhaltiges Wassermanagement:
Was hinter dem «Masterplan Wasser» steckt - WELT
Mehr Hitze, weniger Grundwasser, dazu häufiger Starkregen: Niedersachsen steht vor Herausforderungen beim Umgang mit Wasser. Ein Masterplan soll helfen.






