PfadnavigationHomePolitikDeutschlandKaroline PreislerPro-Palästina-Aktivisten greifen FDP-Politikerin an – Sie spricht von Verfolgungsjagd bis zur U-BahnVeröffentlicht am 24.08.2025Lesedauer: 2 MinutenDie Demonstration am Checkpoint Charlie, bei der am 23. August auch die FDP-Politikerin Karoline Preisler anwesend warQuelle: Marion van der Kraats/dpaSeit dem Terrorangriff der Hamas erinnert die Berliner Politikerin Karoline Preisler an das Schicksal israelischer Geiseln, auch und gerade bei propalästinensischen Protesten. Diesmal wurde sie offenbar körperlich angegriffen.Bei einer propalästinensischen Demonstration am Checkpoint Charlie in Berlin ist eine FDP-Politikerin angegriffen worden. Ein Mann und eine Frau hätten zeitgleich versucht, Karoline Preisler ein Plakat und eine israelische Fahne zu entreißen, sagte ein Polizeisprecher. Darüber berichtete unter anderem auch die „Bild“-Zeitung.Die 54-Jährige sei an der Hand verletzt worden, so der Sprecher. Polizisten hätten die beiden Menschen vorübergehend festgenommen. Gegen sie werde wegen versuchten Diebstahls und Körperverletzung ermittelt. Nach Polizeiangaben hatten sich am frühen Samstagabend in der Spitze 250 Menschen zu der Demonstration versammelt. Der Protest sei „überwiegend störungsarm“ verlaufen, sagte der Polizeisprecher. Insgesamt habe es sechs freiheitsbeschränkende Maßnahmen gegeben. Preisler ist regelmäßig am Rande propalästinensischer Versammlungen zu sehen. Sie erinnert dabei an das Schicksal israelischer Geiseln und fordert deren Freilassung durch die Terrororganisation Hamas. Auch bei früheren Kundgebungen wurde sie schon von Demonstranten angegangen. Preisler berichtete von dem Vorfall auch selbst auf der Onlineplattform X. Nach ihrer Schilderung wurde sie von zwei Frauen angegriffen. Zudem berichtete sie, nach der Versammlung am Checkpoint Charlie seien ihr Teilnehmer bis in die U-Bahn gefolgt. „Zwei Fahrgäste, BVG-Sicherheit und Polizei mussten einschreiten“, schrieb Preisler auf der Onlineplattform X. Und: „Ich bin jetzt in Sicherheit.“Später bedankte sie sich in einem weiteren Posting noch einmal ausdrücklich bei den Mitfahrenden, die ihr geholfen hätten. Der Polizei lagen zu diesem Zwischenfall zunächst keine Kenntnisse vor, wie der Sprecher sagte. Dies müsse jedoch nicht bedeuten, dass er nicht stattgefunden hat. Bei der Demonstration selbst sei die Politikerin in der Zeit von etwa 17.00 bis 19.15 Uhr durchgängig von Polizisten begleitet worden.dpa/krott