Wieder einmal war Darja Varfolomeev in Rio de Janeiro die Verkörperung von Eleganz und Perfektion. Doch als die Olympiasiegerin der Rhythmischen Sportgymnastik in der Arena Carioca 1 im Olympiapark von Rio mit ihrer Goldmedaille um den Hals auf dem Siegerpodest stand, war auch sie für einen Moment ratlos. Statt der deutschen wurde die georgische Hymne eingespielt, ärgerlich, wie die 18-Jährige nach der erfolgreichen Titelverteidigung ihres Weltmeistertitels im Mehrkampftitels in der Rhythmischen Sportgymnastik sagte: „Ich hätte nicht gedacht, dass so etwas bei einer WM passiert. Aber jetzt ist es sowieso nicht mehr zu ändern.“
Sportler des Jahres
Es glitzert von den Rändern her
Drei Paris-Goldgewinner als Sportler des Jahres: Bei der Gala zeigt sich der Wert des Randsports in einem vom Fußball dominierten System. Doch während die Preisträger bis zu den nächsten Spielen wieder im Schatten trainieren, warten strukturelle Herausforderungen.
Von Sebastian Winter















