Die Aufregung war schon zu Beginn des Jahres groß. 1,1 Millionen US-Dollar! So viel wurde noch nie für eine Fußballerin gezahlt! Und dann auch noch für eine Defensivspezialistin statt für eine Torjägerin. Aber die amerikanische Nationalspielerin Naomi Girma war dem englischen Meister FC Chelsea diese kolportierte Summe wert. Damit wurde eine Mauer durchbrochen, deren Fall man lange für nicht möglich hielt. Die Frage, wie lange Girma diesen Rekord halten würde, wurde dann vor gut einem Monat beantwortet, ebenfalls aus England. Die kanadische Stürmerin Olivia Smith wechselte vom FC Liverpool zum FC Arsenal für wohl 1,3 Millionen Dollar (1,15 Millionen Euro). Was allerdings etwas unterging, weil im Juli alle Augen auf die Europameisterschaft in der Schweiz gerichtet waren.
Aber nun ist ohnehin die nächste Stufe erreicht worden, von Lizbeth Ovalle, einer 25 Jahre alten Mexikanerin, die bisher noch nicht außerhalb ihres Heimatlandes angestellt war – und dort nur für einen einzigen Verein gespielt hat. Sie zählte daher (noch) nicht zu den großen internationalen Namen. Ovalle wechselt von Tigres Femenil aus Monterrey zu Orlando Pride in die US-Profiliga NWSL – für 1,5 Millionen Dollar (ca. 1,3 Millionen Euro) laut übereinstimmenden Medienberichten. Der Klub, für den auch Brasiliens Fußballlegende und sechsmalige Weltfußballerin Marta sowie die sambische Angreiferin Barbra Banda spielen, nannte selbst keine Summe, sprach aber bei dem bis zur Saison 2027 geschlossenen Kontrakt von einem „Weltrekord-Deal“.









