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n den vergangenen Tagen musste Simon Rolfes möglicherweise aufpassen, dass er nicht mit sich selbst Transfergespräche führt. Solch ein hitziges Import-Export-Quartal wie in diesem Sommer haben weder Bayer Leverkusens Geschäftsführer noch der Verein selbst je erlebt, und das will etwas heißen: In den frühen Nullerjahren, als Reiner Calmund mit wachsend wilder Leidenschaft an der Spielerbörse spekulierte, führte die Verwaltung mitunter Personalakten von Profis, die das Bayer-Kreuz nie aus der Nähe gesehen haben. Spieler wurden gekauft, verliehen, getauscht, weiterverkauft, abgefunden. Calmund, so scherzte man, wusste bald selbst nicht mehr genau, wen er alles in Besitz genommen hatte.







