Gemessen am Aufschrei im Frühjahr haben die Maintaler Stadtverordneten die Diskussion über die städtischen Kindertagesstätten am Montag sehr sachlich abgeräumt. Ohne große Diskussion beschlossen sie ein Paket von Anträgen. Dazu zählen Vorschläge, weitere Betreuungsplätze zu schaffen und Mitarbeiter zu verlagern. Nachdem der Magistrat eine Reihe von Entscheidungen gefällt hatte, um den Personalmangel in den Kindertagesstätten zu lindern, löste das hitzige Kritik aus. Vor allem die Verkleinerung des größten Betreuungspakets von 50 auf 40 Stunden stieß auf Widerspruch, zum Beispiel beim Stadtelternbeirat.