Ibrahim Maza (Bayer Leverkusen)
Wenn ein großer Spieler seinen Klub verlässt, geht er – frei nach Trude Herr – niemals so ganz. Irgendwas von ihm bleibt da, und damit darf sich dann sein Nachfolger herumschlagen. Ibrahim Maza, 20, hat bei Bayer Leverkusen das zweifelhafte, aber auch schmeichelhafte Vergnügen, die Nachfolge von Florian Wirtz, 22, anzutreten. Wie Wirtz ist Maza ein junger deutscher Spieler (wenngleich für Algeriens Nationalelf im Einsatz) mit glanzvoller Technik und Spielmacherqualitäten. Auch der konstante Werdegang vor dem Wechsel zu Bayer 04 verbindet die beiden: Während Wirtz seit Kindheitstagen beim 1. FC Köln in die Lehre ging, ist Maza fast zehn Jahre bei Hertha BSC aufgezogen worden.
Niemand verlangt nun gleich von ihm, dass er sofort die Wirkung des Nationalspielers Wirtz entfaltet, was aber ebenfalls niemanden daran hindern wird, den Nachfolger am Vorgänger zu messen. Ihm selbst gefallen die Vergleiche nicht, auch wenn er ausdrücklich plant, eines Tages auf ähnlichem Niveau spielen zu wollen. „Flo ist ein unglaublicher Spieler“, sagte Maza neulich. Und bereute gleich seine vorwitzige Äußerung: „Ich hoffe, ich darf überhaupt Flo sagen.“
Romulo (RB Leipzig)
Romulo.








