PfadnavigationHomeRegionalesHessenPolizei-Kritik an Verzicht auf Kostenbeteiligung der VereineVeröffentlicht am 22.08.2025Lesedauer: 2 MinutenDie Polizeigewerkschaft kritisiert den Verzicht des hessischen Innenministeriums auf eine Kostenbeteiligung der Vereine bei Risikospielen. (Archivbild)Quelle: Jacob Schröter/dpaHessens Innenminister will die Profifußball-Vereine nicht an den Kosten für Polizeieinsätze bei Risikospielen beteiligen. Das ruft bei der Polizeigewerkschaft Unverständnis hervor.Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat den Verzicht des hessischen Innenministeriums auf eine Beteiligung der Profifußball-Vereine an den Kosten für Polizeieinsätze bei Risikospielen scharf kritisiert. Die von Innenminister Roman Poseck (CDU) verkündete Entscheidung sei «äußerst fragwürdig», heißt es in einer Mitteilung der DPolG Hessen.Das Bundesverfassungsgericht hatte Anfang des Jahres eine mögliche Kostenbeteiligung der Vereine an den in den vergangenen Jahren enorm gestiegenen Polizeikosten bei Risikospielen, wo zum Teil mehr als 1000 Beamte im Einsatz sind, für rechtlich zulässig erklärt.Dennoch will Hessen - anders als zum Beispiel Bremen - diese Möglichkeit vorerst nicht umsetzen. «Es ist derzeit nicht beabsichtigt, hessische Vereine durch einen Sonderweg des Landes zusätzlich zu belasten und damit auch im Wettbewerb zu benachteiligen», hatte Poseck angekündigt.Polizei kann Entscheidung nicht nachvollziehenBei der Polizeigewerkschaft stößt das auf Unverständnis. «Die Begründung des Innenministers, keinen hessischen Sonderweg gehen zu wollen,
Polizei-Kritik an Verzicht auf Kostenbeteiligung der Vereine - WELT
Hessens Innenminister will die Profifußball-Vereine nicht an den Kosten für Polizeieinsätze bei Risikospielen beteiligen. Das ruft bei der Polizeigewerkschaft Unverständnis hervor.






