PfadnavigationHomePolitikDeutschlandOmid Nouripour„In der Schule in Teheran musste ich beim Morgenappell ‚Tod Israel‘ rufen“Veröffentlicht am 22.08.2025Lesedauer: 2 MinutenOmid Nouripour (Bündnis 90/Die Grünen) ist BundestagsvizepräsidentQuelle: Katharina Kausche/dpaDer Grünen-Politiker Omid Nouripour hält die Entscheidung von Bundeskanzler Merz, Waffenlieferungen nach Israel teilweise zu stoppen, für „kurzsichtig“ und spricht von Symbolpolitik. Nouripour erinnert sich zudem an seine Kindheit im israelfeindlichen Iran.Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour kritisiert die Entscheidung von Bundeskanzler Merz, Waffenlieferungen nach Israel teilweise zu stoppen. Das sagte der Grünen-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). „Die Entscheidung, Waffenlieferungen an Israel zu stoppen, klingt bei der verheerenden Lage in Gaza nachvollziehbar, auch in meiner Partei finden sie viele richtig. Sie ist aber kurzsichtig“, sagte der Grünen-Politiker.Deutsche Waffen spielten im Gaza-Krieg keine Rolle, so Nouripour. „Das ist Symbolik für das eigene Publikum. Das heißt, diese Entscheidung hilft keinem Kind in Gaza und befreit keine Geisel.“ Gleichzeitig sei Deutschland aber sowohl bei der Rüstungstechnologie als auch in der nachrichtendienstlichen Zusammenarbeit sehr auf Israel angewiesen.
Omid Nouripour: „In der Schule in Teheran musste ich beim Morgenappell ‚Tod Israel‘ rufen“ - WELT
Der Grünen-Politiker Omid Nouripour hält die Entscheidung von Bundeskanzler Merz, Waffenlieferungen nach Israel teilweise zu stoppen, für „kurzsichtig“ und spricht von Symbolpolitik. Nouripour erinnert sich zudem an seine Kindheit im israelfeindlichen Iran.






