US-Präsident Donald Trump lässt wenig Zweifel aufkommen, wer aus seiner Sicht den nächsten Friedensnobelpreis verdient hätte – er natürlich, wer sonst? Nicht nur im Fall der von Russland überfallenen Ukraine will Trump sich als Friedensbringer ins Licht rücken, er hat es auch auf Kongo abgesehen, nannte im Juni das von den USA vermittelte Abkommen zwischen der Demokratischen Republik Kongo (DRC) und Ruanda einen „wundervollen Vertrag“. Laut Trump ist dieser Plan geeignet, Kongo zu befrieden – und den USA zugleich wertvolle Bodenschätze zu sichern.