Wer als Spieleunternehmen etwas auf sich hält (und eine Menge Geld übrig hat), für den gehört es bei der Gamescom in dieser Woche zum guten Ton, einen Messestand der Superlative in die Halle zu bauen. Über den Stand vom Strategieaufbauspiel „Anno 117: Pax Romana“ wacht eine riesige, dickbäuchige Gelehrtenstatue in Marmoroptik, quer über die Fläche zieht sich ein Viadukt. Beim „Landwirtschaftssimulator 25“ setzt man simpel, aber erfolgreich auf Größe: Der John Deere 9RX 380, ein Biest von einem Traktor, bei dem man sich als erwachsener Mensch fühlt wie ein Kind vor der Motorhaube eines SUVs. Aber an einem Messestand bleiben besonders viele Blicke hängen. Da ist dieses riesige Piratenschiff, schwimmend in einem Meer aus Legosteinen, als Galionsfigur ein Schafskopf. Netflix hat sich wirklich nicht lumpen lassen.
Netflix auf der Gamescom: Wo sind die Spiele?
Netflix ist mehr als eine reine Binge-Beschallungs-Plattform. Inzwischen bietet der Streamingdienst im Abo auch Spiele an. Können die was?












