Eine bessere Werbung zum Filmstart kann man sich vermutlich nicht wünschen‚: Mascha Schilinskis Generationenporträt „In die Sonne schauen“ startet am 28. August im Kino, eine Woche vorher erfolgte nun die Kür als deutsche Oscar-Einreichung. Das Drama der 41-jährigen Berliner Regisseurin soll Deutschland bei den nächsten Academy Awards vertreten. Das gab German Films, die Auslandsvertretung des deutschen Kinos, am Donnerstagnachmittag bekannt.
Fünf deutsche Filme hatten sich für die Mission Oscar beworben. Neben dem Sieger waren das Fatih Akins Weltkriegsdrama „Amrum“, Andres Veiels Dokumentarfilm „Riefenstahl“, Joachim A. Langs Ballett-Biopic „Cranko“ und Dennis Gansels Panzer-Thriller „Der Tiger“. Eine neunköpfige Jury, zusammengesetzt aus Branchenvertretern, entschied sich schließlich für „In die Sonne schauen“. In der Begründung der Jury heißt es, der Film sei „formal kompromisslos, emotional existenziell und künstlerisch einzigartig – ein Solitär des deutschen und internationalen Kinos“.
Kino
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Die Zuschauer sind begeistert von Mascha Schilinskis Familienepos „In die Sonne schauen“. Eine Begegnung.






