Die Zukunft der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) sitzt an einem gedeckten Kaffeetisch. Zumindest ein Teil davon. Matthias Tschöp, der im Oktober das Amt des Präsidenten nach 23 Jahren von Bernd Huber übernehmen wird, hat erstmal Sakko und Krawatte abgelegt. Vor den Fenstern des Instituts für Soziologie, in dem der Tisch steht, ist es heiß. Neben Tschöp nimmt, sommerlich im Schachbrettkleid gewandet, Francesca Biagini Platz. Die Mathematikerin war Tschöp Anfang des Jahres im Rennen um die Präsidentschaft in einer Stichwahl mit fünf zu 15 Stimmen unterlegen. Von Groll aber ist nichts zu spüren, es gibt herzliche Umarmungen. Armin Nassehi, aktuell noch Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie an der LMU sowie des besagten Tischs lässt das Sakko an und nimmt auf einem Stuhl Platz, während Tschöp und Biagini es sich auf einer schwarzen Ledercouch bequem machen.
LMU München: Was folgt auf das „System Huber“? - die Pläne des neuen Uni-Präsidenten
Mit Matthias Tschöp bekommt die LMU einen Leiter, der auf Zusammenarbeit setzt. Sein Präsidium ist paritätisch besetzt und soll die Hochschule noch erfolgreicher machen.






