PfadnavigationHomeRegionalesBaden-WürttembergWarum die Schweinepest Baden-Württemberg noch beschäftigtVeröffentlicht am 21.08.2025Lesedauer: 2 MinutenIn Baden-Württemberg gibt es weitere Fälle von Schweinepest. (Symbolbild)Quelle: Lino Mirgeler/dpaIm Norden Baden-Württembergs werden weiter Wildschweine mit Schweinepest gefunden. Die Behörden bleiben dennoch vorsichtig optimistisch.Auch ein Jahr nach Rückkehr der Schweinepest werden im Norden Baden-Württembergs infizierte Tierkadaver entdeckt. Seit Ausbruch der Seuche im August vergangenen Jahres seien bislang 27 verendete oder zumindest erkrankte Wildschweine gefunden worden, die den Virus trugen.Zum Vergleich: Im benachbarten Hessen wurden bisher nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums rund 2.200 infizierte Wildschweine gezählt, in Nordrhein-Westfalen sind es seit Mitte Juni dieses Jahres mehr als 80 Fälle.Das schnelle Eingreifen und Eindämmen der Seuche sei richtig gewesen und werde fortgesetzt, kündigte der baden-württembergische Agrar- und Forstminister Peter Hauk (CDU) an. Er warnte aber auch: «Wir sind in Baden-Württemberg noch nicht über dem Berg.»Mit Sperrzonen, Elektro- und festen Zäunen, mit Suchhunden und Jägern geht Baden-Württemberg gegen die Schweinepest im Norden des Landes vor.Nicht übertragbar auf MenschenDie Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine hochansteckende, unheilbare Virusinfektion. Sie befällt ausschließlich Haus- und Wildschweine. Auf den Menschen ist das Virus nicht übertragbar. Es ist nicht möglich, Schweine durch eine Impfung zu schützen.Im vergangenen Jahr hatte ein Jäger Anfang August bei Hemsbach (Rhein-Neckar-Kreis) ein sichtbar erkranktes Wildschwein erlegt, bei dem die ASP nachgewiesen wurde. Zuvor hatte es ASP-Ausbrüche in den Nachbarbundesländern Hessen und Rheinland-Pfalz gegeben. Der Fall im Rhein-Neckar-Kreis war der erste in Baden-Württemberg seit dem bislang einzigen Vorfall zwei Jahre zuvor im Kreis Emmendingen.dpa-infocom GmbH