Ausgerüstet mit Wathose, Audioguide und Klettergurt steigt man die Steinstufen zum Fluss hinunter. Der Chamb schlängelt sich durchs Gelände. Stahlseile sind durch den Fluss gespannt, der aus Tschechien kommt und später in den Regen mündet. Sie markieren hier, in der Oberpfalz, den Eisvogelsteig. Gleich am Einstieg liegen große glitschige Steine im Wasser. Die Füße tasten nach einer sicheren Stelle. Man ist dankbar für das Seil. Ansonsten würde man sich kaum in die Fluten trauen. Mit kleinen Schritten gehen, hieß es bei der Einführung. Ein guter Tipp!

„Wir wollen ein sinnliches Erlebnis mit einem leichten Abenteuerfaktor bieten“, sagt Markus Schmidberger, Geschäftsstellenleiter des Landesbunds für Vogelschutz in Bayern (LBV) in Cham. Denn so bleibe das Wissen, das hier vermittelt wird, auch wirklich hängen. Menschen schützten nur, was sie kennen, sagt Schmidberger. Und Tiere, die vielfältige, natürliche Flüsse brauchen, hätten diesen Schutz dringend nötig.

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