Eigentlich hatte die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) alles genau getaktet rund um den Bundestag am 7. November und die geplante Wiederwahl von Bernd Neuendorf zum Präsidenten des Verbandes. Schon im Frühjahr ließ sich der vormalige SPD-Politiker von den Führungsgremien des Profi- und des Amateurlagers als Kandidat empfehlen. Bis Anfang September sollte die finale Weichenstellung für den Konvent erfolgen und dann alles bereitet sein für einen reibungslosen Bühnenakt: dass sich Neuendorf als Alleinkandidat mit einer großen Mehrheit im Amt bestätigen lässt.