Joachim Rukwied ist einfach ein Profi, durch und durch. Der Bauernpräsident sitzt vor einer Leinwand mit dem Konterfei des Bauernverbands und guckt konsequent in die Kamera. Mit kratziger Stimme erzählt er gerade, was im „Betrieb Rukwied“ neulich passiert ist. Es ging um seine Sojabohnen. Da hatten ihn Bürokraten vom Amt doch tatsächlich aufgefordert, per App Fotos von seinen Sojafeldern einzureichen; auf den Satellitenbildern seien die nicht eindeutig zu erkennen gewesen.