Friedensvertrag : Wer Gewalt belohnt, wird Krieg ernten18.08.2025, 19:22Lesezeit: 1 Min.Russland hat keinerlei Anspruch auf fremdes Territorium. Im Gegenteil: Es ist dazu verpflichtet, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.Wer wünschte sich nicht, dass nach mehr als zehn Jahren Krieg die Waffen schwiegen? Aber ein Friedensvertrag zwischen Russland und der Ukraine darf nicht Gewalt belohnen. Die 2014 einsetzenden Feindseligkeiten Russlands bleiben eine flagrante Verletzung der zivilisatorischen Grundlagen des Zusammenlebens der Völker. Natürlich kennt jede mehrseitige Regelung auch Kompromisse.Verbrechen bleiben VerbrechenDoch kein Land, dem das Recht noch irgendetwas bedeutet, kann einer Belohnung von Annexionen zustimmen. Schon gar nicht darf über die Köpfe der Betroffenen hinweg etwas entschieden werden, das allenfalls die Ukraine selbst in freier Selbstbestimmung verfügen kann. Verbrechen bleiben Verbrechen.Insbesondere Deutschland und Europa sind in der Pflicht, sich nicht nur Angriffen zu erwehren, sondern auch dafür zu sorgen, dass Gewalt nicht wieder zur Gewohnheit wird. Gerade unsere Erfahrungen mit Massenmord, Vernichtungsfeldzügen und totalitärer Herrschaft sind nicht nur wiederkehrende politische Mahnung, sondern haben Eingang in unsere Grundordnung gefunden.Das mörderische Moskauer Regime hat keinerlei Anspruch auf fremdes Territorium. Im Gegenteil: Es ist dazu verpflichtet, den Zustand vor seiner Invasion wiederherzustellen und Schäden zu ersetzen. Wolkenkuckucksheim? Mag sein. Aber wer die Hand reicht zu einem „Frieden“, der Gewalt belohnt, der wird sich bald im Krieg wiederfinden.
Ein Friedensvertrag zwischen Russland und der Ukraine darf Gewalt nicht belohnen
Russland hat keinerlei Anspruch auf fremdes Territorium. Im Gegenteil: Es ist dazu verpflichtet, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.






