Haben Sie schon einmal versucht, einem Kritiker der deutschen Migrationspolitik in den Jahren 2015/16 zu erklären, dass die geöffneten Grenzen nicht das Ergebnis eines Plans zur „Umvolkung“ Deutschlands gewesen sind? Haben Sie schon einmal einem radikalen Kritiker der Pandemiemaßnahmen versucht zu erklären, dass diese Maßnahmen nicht dazu dienten, zu testen, wie stark man die Bevölkerung unterdrücken kann? Haben Sie schon einmal einem Zweifler an der Existenz des Klimawandels versucht zu erklären, dass ein einzelner milder Sommermonat noch kein Beweis dafür ist, dass die wissenschaftlich ziemlich gut belegten Klimamodelle falsch sind? Haben Sie schon einmal einem Kritiker des Bemühens, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas zu verbessern, versucht zu erklären, dass das noch keine Kriegsgeilheit ist?
Debattenkultur: Was sind schon Argumente?
Die eigene Position verabsolutieren, sich eine andere nicht mal anhören und lieber aufregen? Wenn all das auf die „Woken“ zutreffen soll, dann gilt es erst recht für deren Kritiker, wie derzeit ein Comedian prominent demonstriert






