PfadnavigationHomeRegionalesHamburg«Laut gegen Nazis» sichert sich Rechte an Nazishop-NamenVeröffentlicht am 18.08.2025Lesedauer: 3 MinutenDer Verein «Laut gegen Nazis» hat sich wieder eine Marke gesichert, die in der rechtsextremen Szene eine wichtige Rolle spielt. (Symbolbild)Quelle: Stephanie Pilick/dpaWer in dem Onlineshop «Druck18» Artikel kauft, ist meist auf der Suche nach rassistischen und antisemitischen Dingen. Nun aber hat sich der Verein «Laut gegen Nazis» die Markenrechte gesichert.Der Hamburger Verein «Laut gegen Nazis» hat sich den Namen des großen rechtsextremen Onlineshops «Druck18» markenrechtlich sichern lassen. Damit werde einem der wichtigsten Vertriebskanäle der rechtsextremen Szene die gewerbliche Nutzung entzogen, sagte Vereinsgründer Jörn Menge in Hamburg.Weiternutzung des Shopnamens kann teuer werdenDer Betreiber könne seinen Shop damit nun nicht mehr unter dem in der Szene weithin bekannten Namen weiterführen. Andernfalls drohen rechtliche Konsequenzen bis zu Unterlassungsklagen und Schadenersatzforderungen. Der Shop verkauft etwa Kleidung, Aufkleber, Bettwäsche und Schmuck.Geschäftsführer des Onlineshops ist laut Impressum Tommy Frenck. Der Rechtsextremist hatte 2024 in Thüringen als Landrat kandidiert. Frenck wurde bundesweit bekannt, weil er eine Reihe großer Neonazi-Konzerte organisiert hatte, zu denen auch Rechtsextremisten aus anderen europäischen Ländern anreisten.«Wir haben ja bereits mit der markenrechtlichen Eintragung einzelner Codes bewiesen, dass wir Nazis dort treffen, wo es ihnen am meisten weh tut: Ihren Geldbeuteln. Mit "Druck18" gehen wir noch einen Schritt weiter: Denn, wer
«Laut gegen Nazis» sichert sich Rechte an Nazishop-Namen - WELT
Wer in dem Onlineshop «Druck18» Artikel kauft, ist meist auf der Suche nach rassistischen und antisemitischen Dingen. Nun aber hat sich der Verein «Laut gegen Nazis» die Markenrechte gesichert.






