Wenn Markus Wieser in den Rückspiegel schaut, erscheint alles sonnenklar. Mit den Lieferanten reden? Na klar. Grünstrom einkaufen? Unbedingt! Alle mit Gas betriebenen Prozesse auf Elektro umstellen? Was denn sonst? Seit neun Jahren arbeitet der Mittvierziger bei der für seine Membran Gore-Tex bekannten Tochtergesellschaft des US-Unternehmens Gore im Nachhaltigkeits-Team. Doch das, was ihm und unsereins nicht nur als logisch und vernünftig, sondern als alternativlos erscheint, war es vor ein paar Jahren noch nicht. Offen sei auch die Zukunft: „Wenn ich nach vorn schaue, ist nichts klar – aber es ist alles möglich. Wir müssen ganz viel entwickeln.“ Nur: Wie schafft man es, nicht zu verzweifeln in diesem Job, angesichts des grassierenden Klima- und CO2-Irrsinns da draußen?