Donnerstagnachmittag im Bahn-Tower. Der Konzern ist in Aufruhr. Niemand hat kommen sehen, dass der Verkehrsminister kurz vor Feierabend noch Bahn-Chef Richard Lutz entlassen würde. Nun haben die Mitarbeiter Fragen, viele Fragen. Vor allem eine: Was das alles für sie bedeutet. Und vielleicht ist die Antwort, die eine langjährige Führungskraft der Bahn in einem Meeting auf diese Frage gibt, geradezu symptomatisch für den Zustand des Konzerns. „Für uns heißt das alles erst mal gar nichts“, sagt sie nach Angaben von Teilnehmern, „wir machen weiter wie bisher.“
Das sind jetzt die größten Baustellen bei der Bahn
Der Bahn-Chef wird gehen, doch auch ein Führungswechsel kann die Probleme des Staatskonzerns nicht sofort lösen. Worauf es in den nächsten Monaten ankommt.










