PfadnavigationHomeRegionalesHamburgUnfall am DeichRennradfahrer rasen in geparktes Auto und verletzen sich schwerVeröffentlicht am 21.08.2025Lesedauer: 2 MinutenDie Strecke am Zollenspieker Hauptdeich ist beliebt: wenig befahren und idyllisch an der Elbe gelegen.Quelle: picture alliance/CHROMORANGE/Christian OhdeZwei Rennradfahrer sind auf einer beliebten Schnellradstrecke in Hamburg in ein parkendes Auto gefahren und schwer verletzt worden. Die Männer trugen Helme, erlitten aber Kopfverletzungen. Die Polizei warnt vor den Risiken aerodynamischer Fahrhaltung.Ein ruhiger Sommerabend am Zollenspieker Hauptdeich – bis plötzlich zwei Rennräder mit voller Wucht in ein parkendes Auto krachen. Es ist 19.40 Uhr am Donnerstagabend, als der Unfall passiert. Die beiden Männer, 28 und 49 Jahre alt, sind mit gesenktem Kopf unterwegs, vermutlich in aerodynamischer Haltung. Sie tragen Helme, doch die Verletzungen sind schwer: Verdacht auf Schädel-Hirn-Trauma, der Ältere wird mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht, aber der Unfall zeigt, wie schnell eine Trainingsfahrt gefährlich enden kann – mehrmals im Monat werden in Hamburg die Einsatzkräfte zu dieser Art von Unfall gerufen. Das Auto, das die beiden Radfahrer rammten, sei am Zollenspieker Hauptdeich ordnungsgemäß abgestellt gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei. Das Fahrzeug sei aber offenbar von den Männern übersehen worden, „so dass sie beide da rein geknallt sind“. Es sei möglich, dass die beiden Sportler für mehr Geschwindigkeit die Köpfe gesenkt hatten, um weniger Windwiderstand zu haben. Dieser Wunsch nach mehr Aerodynamik führe aber dazu, dass die Radfahrer dann nicht mehr den Verkehr im Blick haben.Lesen Sie auch„Dieses unaufmerksame Fahren und das Absenken des Kopfes sind oft das Problem“, sagte der Sprecher weiter. Vor allem auf Strecken mit weitgehend freier Fahrt wie beispielsweise im Hamburger Bezirk Bergedorf, wo viele gut ausgebaute und gleichzeitig wenig befahrene Straßen idyllisch an der Elbe entlangführen. Neben den Vier- und Marschlanden sind auch Strecken entlang der Deiche ein beliebtes Trainings- und Ausflugsziel für Rennradfahrende, so die Polizei.Um die Rennradfahrer dafür zu sensibilisieren, dass eine aerodynamische Haltung auch gefährlich sein kann, richtet die Hamburger Polizei regelmäßig Präventionsveranstaltungen aus. Auch am Sonnabend, zwischen 9 und 13 Uhr, am Kaltehofe-Hauptdeich, werden die Beamten bei der Aktion „Kopf hoch“ auf die Gefahren des unaufmerksamen Fahrens hinweisen.26 Mal sind Radfahrende 2024 in parkende Autos gefahrenIn den vergangenen Jahren kam es den Angaben zufolge im Hamburger Süden mehrfach zu Verkehrsunfällen mit am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeugen. Allein im Jahr 2024 fuhren 26 Radfahrende gegen geparkte Fahrzeuge, so die Polizei. Auch in diesem Jahr habe die Hamburger Polizei bereits mehrere Unfälle registriert, meist mit schweren Folgen. Vor genau einem Monat, am 15. Juli, war eine Rennradfahrerin im nahe der jetzigen Unfallstelle gelegenen Stadtteil Ochsenwerder ebenfalls mit hoher Geschwindigkeit auf ein parkendes Auto aufgefahren.lno/juve
Unfall am Deich: Rennradfahrer rasen in geparktes Auto und verletzen sich schwer - WELT
Zwei Rennradfahrer sind auf einer beliebten Schnellradstrecke in Hamburg in ein parkendes Auto gefahren und schwer verletzt worden. Die Männer trugen Helme, erlitten aber Kopfverletzungen. Die Polizei warnt vor den Risiken aerodynamischer Fahrhaltung.






