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atürlich ist es auch Werbegetrommel, wenn die Bundesregierung ein bisschen öfter als notwendig darauf hinweist, dass die europäisch-amerikanisch-ukrainischen Videokonferenzen am Mittwoch auf Initiative von Friedrich Merz zustande gekommen sind. Der Bundeskanzler als eine Art Dirigent, der eine Riege schwieriger Solisten zusammenführt und dafür Sorge trägt, dass sie vor dem wichtigen Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin alle vom gleichen Blatt spielen – das ist ein Bild, das Merz gefällt. Ob der amerikanische Präsident sich dann tatsächlich an die eingeübten Noten hält, wenn er am Freitag in Alaska dem russischen Machthaber gegenübersitzt, ist eine andere Frage.









